Das Material bewegt sich, die Teile werden frei und müssen aus dem Arbeitsbereich entfernt werden. Die Fixierung des Materials durch Pratzen produziert in deren Umgebung Totbereiche, die nur durch Nachsetzen erreicht werden können. ASCO unterstützt bei Stanz und Stanz-Kombimaschinen alle technischen Eigenschaften der Maschinen. Kurz und knapp:

  • Automatische Teileentsorgung auf Paletten und Boxen mit diversen Ablagestrategien, chaotisch, sortiert, wie geschachtelt, …
  • Gemeinsame Trennkanten mit Stanzwerkzeug, mit Laser oder mit Schere, restgitterfreie Bearbeitung
  • Automatisches Nachsetzen
  • Automatisches Arbeiten unter den Pratzen
  • Schachteln auf Tafeln beliebiger Länge, Coilverarbeitung
  • Jobreihenfolgeplanung
  • Automatisch Signieren
  • Etiketten drucken, direkt auf der Maschine oder separatem Drucker

 

Bei diesen Verfahren liegt das Material zumeist ruhig.

Wichtig sind vor allem gut eingestellte Schneiddaten für Materialien und Dicken. Da der Anwender in ASCO jeden Parameter von Maschine, Material und Dicke abhängig definieren kann, sind alle Möglichkeiten gegeben, neben den Vorgaben der Maschinenhersteller auch eigene Erfahrungen abzuspeichern.

Wichtig sind die Schneidreihenfolgen wegen dem Wärmeverzug und die Berücksichtigung von Kippgefahr (durch Vermeiden des Überfahrens geschnittener Teile und Löcher). Die Wegoptimierung muss dabei in erster Linie auf die Prozesssicherheit Rücksicht nehmen.

Da das Material nicht gehalten werden muss, ist das Arbeiten auf beliebigsten Resten  möglich (vom Rechteck bis zum Restgitter). Bei „ähnlichen“ Maschinen können die Daten sofort parallel für mehrere Maschinen bereitgestellt werden. Einige weitere Funktionen seien nur kurz aufgezählt:

  • Restbleche - erzeugen (automatisch) und speichern
  • Sparschnitte  interaktiv, aber auch vollautomatisch setzen
  • Restgitter  automatisch und/oder interaktiv zerteilen
  • Mehrfachschneidköpfe  unterstützen mit automatischer Kopfreduzierung
  • Schachteln auf Endlosmaterial  ( Coils, Rollen)
  • Nachsetzen  überlanger Tafeln
  • Automatisches Signieren von Teilen und Tafeln mit beliebigsten Texten/Gravuren
  • bei dicken Blechen Ketten- und Verbindungsschnitte, Brücken,  Anschnitte vermeiden
  • verschiedenste Fasen unterstützen
  • u.v.a.m.

Einfach zu handhaben sind die Schneid- oder Trenntechnologien, bei denen es letztlich nur ein Werkzeug gibt und bei denen sich das Material während des Trennvorgangs nicht bewegt (Laser  usw.). Hier lassen sich, abgesehen von Rücksicht auf Kippsicherheit, alle Teile problemlos hintereinander schneiden und werden anschließend zumeist manuell entnommen. Diese Portalmaschinen können auch mehrere Werkzeugportale haben (z.B. Plasma- oder Autogenanlagen mit Bohr- und  Fräswerkzeugen).

Anders sind Maschinen zu programmieren, bei denen sich das Material unter einem festen Werkzeugkopf bewegt. Aufgrund der Kräfte beim Stanzen ist dies bei Stanz- und Kombimaschinen  notwendig. Vorteil: Es können letztlich beliebig viele unterschiedliche Werkzeuge benutzt werden. Nachteil: Das Material muss bewegt werden und damit muss alles, was freigeschnitten wird, sofort aus dem Arbeitsbereich entfernt werden, bevor das nächste Teil oder der nächste Abfall freigestanzt/geschnitten werden kann.

In der Blechbearbeitung ist die Frästechnologie  seltener anzutreffen, hier stellen insbesondere die Aluminiumteile im Flugzeugbau und die Abkehr vom umweltbelastenden chemischen Fräsen komplett andere Anforderungen an Teileprogrammierung und Schachtelung.

Schachteln ist bis zu der Erzeugung der NC-Daten ein vollautomatischer Prozess, in den nicht mehr eingegriffen werden muss. Aber der Anwender kann natürlich noch alles ändern.

Es existieren bei ASCO DATA mehrere Schachtelverfahren, die aus verschiedenen Anforderungen entstanden sind oder eingesetzt werden.

SuperNest  löst bei ASCO Kunden für Stanz-/Kombimaschinen den SN-Schachtler  ab, weil er die neuen Verfahren wie automatisch gemeinsame Trennkanten beim Lasern unterstützt und auch ohne dies zumeist die bessere Materialausnutzung liefert.

Auch der FG-Schachtler (Laser-Only, Plasma, Wasserstrahl…, auch Fräsen etc.) befindet sich in Ablösung. Abhängig vom Teilespektrum kommt stattdessen ebenfalls SuperNest (gemeinsame Laserkanten) oder QX zum Einsatz.

Der Schachtelalgorithmus ASCO-QX  hat eindeutige Vorteile beim Materialeinsatz, wenn wegen der „krummen“ Geometrien gemeinsame Schnittkanten kaum zum Einsatz kommen können.

ASCO-Express  ist ein Parkettschachtler, der speziell mit einem Teil eine hervorragende Materialausnutzung bietet.

ASCO-Anwender können die Schachtelverfahren weitgehend alternativ einsetzen.

Unabhängig von den Schachtelverfahren- und Technologien unterstützt ASCO automatisch

  • Mehrfachschneidköpfe
  • Nachsetzen  und Wenden  von überlangen/überbreiten Tafelformaten
  • das Schachteln auf variablen Längen (Ablängen vom Coil )
  • das Schachteln auf beliebig geformten Resten (Vom Rechteck bis zum Restgitter)
  • die automatische Auswahl der besten Tafelformate
  • das Kennzeichnen von Teilen und Tafeln

 

 

Die Off-Line-Programmierung ASCO-SB macht dem Anwender für möglichst viele (alle) Schritte automatisch praktikable Bearbeitungsvorschläge für die Hauptfunktionen Aufnehmen, Zentrieren, Biegen und Entsorgen. Da es sich um eine vollständige 3D-Simulation  mit korrekter Maschinenkinetik handelt, erkennt  ASCO-SB auch mögliche Kollisionen von Umformungen  in den zu biegenden Teilen mit Werkzeugen und Maschinenkörper. Über alle voll assoziativen  Windows kann der Anwender in jeden der Arbeitsschritte optimal interaktiv eingreifen, falls dieses überhaupt notwendig ist.

Mit Bestätigung des Vorschlags steht das Maschinenprogramm für die Abarbeitung bereit, ggf. ergänzt um hilfreiche Bemerkungen für den Werker.

 

 

ASCO bietet mit ASCO-AB  die Off-Line-Programmierung und Machbarkeitsanalyse direkt aus dem 3D-Modell an.

ASCO-AB importiert Teile aus nahezu allen gängigen CAD-Systemen wie Solid Edge, SolidWorks, ProE, Inventor etc. Herstellerunabhängig  lassen sich nahezu für alle bekannten Abkantbänke und Biegemaschinen die Biegeprogramme vollständig simulieren  und sehr weitgehend automatisch erzeugen.  Wenn die Schritte Werkzeugauswahl, Ermittlung der Anschlagpositionen, Simulation  und Kollisionsprüfung mit anschließender Biegeprogrammerstellung automatisch ablaufen stoppt ASCO-AB erst, falls es die Hilfe oder Entscheidung des Anwenders benötigt. Viele Biegemaschinen erlauben heute die Anzeige der Arbeitsanweisungen an der Steuerung der Maschine – Arbeitspapiere werden überflüssig.

 

ASCO bietet alle Formen des Etikettendrucks mit vielen Einstellungen, wie sie auch das Kennzeichnen beeinflussen können: Jedes Teil; jedes n-te Teil aber mindestens eins in jedem Schachtelplan, jedes oberste auf Stapeln, signieren. Das Etikettenlayout  ist meistens individuell zu erstellen. Neben reinen Textinformationen kann es natürlich auch die Teilegrafik  und/oder die üblichen Codes (Data-Matrix, BanL, etc.) enthalten.

ASCO unterstützt auf automatisierten Maschinen integrierte Drucker, die im laufenden Trennprozess Etiketten drucken und platzieren. Solche Etiketten werden umfahren, damit Kratzer sie nicht unleserlich machen.

Bei manuellen Maschinen werden die Etiketten sinnvoll in der Reihenfolge  gedruckt, wie sie auf der Maschine frei werden.

Die Platzierung (Wo soll es hin?) kann vorgegeben oder automatisch ermittelt werden.

 

 

Schilder können in ASCO auf zwei Arten erzeugt werden. Nummernschilder unterscheiden sich nur in der auf sie markierten Nummern (z.B. die Hausnummern einer Straße), die fortlaufend oder mit Unterbrechungen  erstellt werden. Schilder dieser Art können sehr einfach mit einem Auftragssatz  angestoßen werden: 1, 2, 7, 8   oder   1-8, 17-22, 24, 26, 31-38. Der Teilename im Auftrag bezieht sich auf die Schildgeometrie, auf dem die Nummern dann Schild für Schild eingetragen, geschachtelt und gefertigt werden.

Bei fortlaufenden Beschriftungsschildern sind auch die Texte variabel. Der im Auftrag angegebene Teilename ist der eindeutige Name einer Liste, (z.B. eine Excel-csv-Datei), die pro Zeile den Namen des Teileprogramms enthält sowie pro Schild die auszugebenden Texte. Diese Liste wird wie ein Stücklistenauftrag gehandhabt.

Beschriftungsschilder können zusätzlich mit der Variantenprogrammierung gekoppelt werden.

 

Für das Kennzeichnen  (signieren, gravieren, beschriften) von Teilen und Tafeln mit Werkzeugen (Laser, Stichel, Fräser, spez. Stanzwerkzeuge etc.) gibt es mehrere Verfahren:

Vollautomatisch. Der Anwender entscheidet, welche Information mit welchem Font aus dem Auftrag auf die Teile übertragen werden kann. ASCO sucht selbstständig einen Platz ohne Konturüberschneidung und passt ggf. die Schriftgröße (außer bei Stanzwerkzeugen und ggf. bei Fräsern) parametrierbar an.

Über Platzhalter. Der Anwender bestimmt, wo die Kennzeichnung platziert werden soll. (Das kann auch schon bei der Konstruktion geschehen), und weist entweder wieder einen Wert aus dem Auftrag zu oder hinterlegt ein variables Beschriftungsfeld, das prinzipiell wie ein Etikett aufgebaut sein kann.

Interaktiv. Der Anwender gibt einfach einen Text vor und platziert diesen, wo er möchte.

Das Signieren von Tafeln an einer definierten Stelle ist hilfreich bei automatisierten Lasern, die mannlos über Nacht eine gestapelte Palette geschnittener Tafeln produzieren. Damit erhalten die „Abräumer“ eine Zuordnungsmöglichkeit zur Tafelgrafik.

 

Für Produkte, die in verschiedenen Größen und Ausführungen gefertigt werden sollen, eignet sich ein parametrisches Verfahren für die Programmierung. Insbesondere bei Lüftungs- und Klimageräten, Türen, Schaltschränken etc., aber auch bei komplizierten Kurvenführungen im Maschinenbau – die Anzahl der Anwendungen ist ebenso groß wie das Sparpotential  durch sichere Programme. Die Variantenprogrammierung ASCO-VA  besitzt den großen Vorteil, dass nicht nur die Geometrien der Teile sondern die komplette Programmierung des Teiles mit geregelt wird.

ASCO-VA besteht aus zwei Teilen:

In Teil 1 werden die Basisvarianten erstellt. Das geschieht mit ASCO grafisch und ist denkbar einfach, schnell und intuitiv. Hier besteht natürlich auch die Möglichkeit, aus der Basisvariante durch Vorgabe von variablen Werten Varianten zu erstellen und damit die Basisvariante in allen Grenzen zu testen.

Teil 2 ist eine vollautomatische bedienerlose Funktion, die aus den Basisvarianten über zugeführte Werte (aus CAD-Stücklisten oder über ERP-Aufträge) optimale Einzelteilprogramme  erstellt. Alle Merkmale der Basisvariante werden dabei auf die neu entstehenden Einzelteilprogramme übertragen.

Die variablen Einzelteilprogramme werden normalerweise nur temporär solange ein Auftrag vorliegt erzeugt, weil sie jederzeit identisch neu erzeugt werden können (als Batch).

 

Die Fräsanwendung unterscheidet sich vor allem bei der Einzelteilprogrammierung von anderen Technologien. Aluminiumbleche wurden früher fast ausschließlich als ebene Teile gefräst und dann nachbearbeitet. Heute werden die Teile gleich mit Fasen  und Nuten, Taschen, Absätzen  und Gewinden etc. in unterschiedlichen Z-Tiefen versehen. Sogar die Bearbeitung von beiden Seiten  unterstützt ASCO bis zum dynamischen Schachteln. Auch eine geplante Doppelbearbeitung  von Konturen und Flächen (grob- und fein), kommt bei anderen Technologien selten vor – bei ASCO ist dies über ein Makro „mit einem Klick“ anzuwählen. Beim Fräsen geht es vor allem um die situationsgerechte Auswahl der optimalsten Werkzeuge  hinsichtlich Qualität und Maschinenzeit. Dazu gehört auch eine ausgetüftelte Reihenfolge, mit der die Werkzeuge später eingewechselt werden.

 

ASCO unterstützt nahezu alle Maschinen  und deren Funktionen:  Gewinde, Endlossicken, Scharniere, MicroJoint-Break, Blechdicke messen, Schrottweiche, Multibend, aktive Matrize, FlyCut, FinalCut, Strip-Line, Lifte, Klappen, Paletten, Sortiermaschinen, u.v.a.m . Dabei ist neben der Effektivität  die  Prozesssicherheit  ein Prio1-Punkt, der von ASCO bereit gestellt wird. Eine sichere Entsorgung von Teilen und Abfällen ist wichtig.

Für Kleinteile oft genutzt wird die Möglichkeit, Mehrfachteile  herzustellen, die einzeln ggf. nicht sicher zu entsorgen sind oder die gemeinsam gebogen werden sollen.

ASCO unterscheidet hier Teilearten: Teile, die komplett im Restgitter  abgearbeitet werden und solche, die mit gemeinsamen Trennkanten  (mit Stanzwerkzeug- oder neuerdings auch mit Laser) gefertigt werden.

Für die überwiegende Zahl der Teile kann die Programmierung vollautomatisch ablaufen.
  • Teile für Portalmaschinen wie LaserOnlys oder ebene Stanzteile werden heute ohne Anwender im Batch erzeugt. Auch die Erzeugung von Varianten aus Basisvarianten läuft vollautomatisch. Seltener wird hier die interaktive Programmierung für Spezialanwendungen wie z.B. Aufmaße anbringen  oder Entsorgung ändern benutzt.
  • Geht es beim Stanzen in den Bereich Blechumformungen, geschieht die Programmierung heute auch automatisch – es kann aber sein, das der Programmierer dies doch überprüfen und ggf. feinjustieren will.
  • Beim Fräsen wird die interaktive Programmierung erst notwendig, wenn in den Teilen kompliziertere Taschen, Absätze und Nuten zu bearbeiten sind.
  • Wichtig: Jedes kleinste Detail ist vom Anwender erreichbar und kann interaktiv beeinflusst werden

 

 

 

Auch wenn aktuelle CAD-Systeme Konstrukteure darauf hinweisen, werden viele Teile immer noch mehrfach konstruiert, was vermeidbare Kosten  nach sich zieht. ASCO kann zu einem vorgegebenen Teil auch aus großen Zeichnungspools sehr schnell alle  Teile herausfinden, die dem vorgegebenen Teil ähnlich  oder die ihm gleich  (identisch) sind. Was dabei „Ähnlichkeit“ bedeuten soll, kann der Anwender vorgeben, z.B. über die maximalen möglichen Abweichungen der Konturen, über die Anzahl der Löcher und ob auch spiegelbildliche Teile untersucht werden sollen. Dieses Tool kann sowohl helfen, alte Zeichnungsbestände „aufzuräumen“, bildet aber auch eine wirkungsvolle Vorbereitung für die Referenzteilprogrammierung, bei der gezielt die Bearbeitung bereits programmierter Teile mit allen Eigenschaften auf neue Geometrieversionen  übertragen werden können.

Die Analyse ähnlicher/gleicher Teile in großen Zeichnungsbeständen ist auch in einer Stand-Alone-Version, also ohne ASCO verfügbar.

 

Geometrien  lassen sich in ASCO neu erzeugen und  somit können auch importierte Geometrien verändert  werden (korrigiert), wenn dies bei der Installation zugelassen wird.

An Zeichenfunktionen sind die üblichen Funktionen vorhanden:

Gerade und Parallele, Senkrechte, Polygon, Kreis, Abrunden, Trimmen, Drehen von Elementen, linear und zirkular Kopieren, Einfügen von Standardgeometrien (Rechteck, Kreis, Langloch, Ellipse, N-Eck, Zick-Zack), Einfügen von anwenderdefinierten Geometrien, Äquidistanten zu Konturen (Aufmaß), umhüllende Segmente, Texte  etc...

Den Elementen kann der Anwender die üblichen CAD-Attribute wie Farben oder Layer zuweisen.

Erzeugte Geometrien können  als DXF oder GEO wieder exportiert werden.

 

Wenn ASCO die Zeichnungen über den 3D-Export aus CAD in ASCO übernimmt, sind die Zeichnungen „sauber“ und können direkt verarbeitet werden.

Sonst übergebene Zeichnungsgeometrien bestehen zumeist aus einer „Wolke“ von einzelnen Elementen wie Geraden, Kreise, Splines, aus denen ASCO die Konturen ermittelt (Außenkontur, Löcher). Dazu können die gängigen CAD-Attribute wie Layer, Farbe etc. benutzt werden, um einerseits die relevanten Elemente herauszufiltern und andererseits festzulegen, wie ASCO-NC auf spezielle Attributwerte reagieren soll z.B.: „Alles Grüne von Layern 17 und 23 bitte signieren“ oder „Rot auf Layer 4 mit Rollsicke 1234599 bearbeiten“ oder auch „Violett auf allen Layern ist Hilfsgeometrie“..

ASCO erkennt gleiche Geometrien  von Konturen oder Konturzügen in allen Winkellagen, die dann alle gleich bearbeitet werden können.

<<Das Teil wird aus der Gesamtzeichnung sicher extrahiert und kann dann problemlos bearbeitet werden.

 

 

  • Geometrien werden in ASCO importiert - entweder als Direktimport aus 3D-CAD-Systemen oder über die gängigen Geometrieformate wie DXF, IGES…
  • ASCO wertet Attribute  wie Layer, Farbe, etc. aus. Das kann Maschinen und materialbezogen gleich in Aktionen überführt werden.
  • ASCO kann Multiteilzeichnungen  korrekt in Einzelteile zerlegen.
  • ASCO liest Texte  aus Zeichnungen, von Material und Dicke bis hin zu vollständigen Auftragsinformationen über hinterlegte Keyworte.
  • ASCO kann lernen. Gibt der Anwender zu einer bestimmten Geometrie die Bearbeitung vor, macht ASCO es beim nächsten Mal automatisch selbst.
  • Geometrien können aus ASCO exportiert  werden, z.B. als DXF oder Geo-File.

 

 

In ASCO werden die Maschinen mit Ihren Eigenschaften beschrieben. ASCO muss wissen, ob sich die Tafel bewegt, der Werkzeugkopf oder beides, wie groß der Arbeitsbereich  ist, wie das Material  zugeführt wird, wie das Werkzeugmagazin  aussieht und was ein Werkzeugwechsel  bedeutet, wie die Entsorgungswege  der fertigen Teile sind, wie das Restmaterial  gehandhabt wird. Zu den einzelnen Merkmalen der Maschinen gehören auch die kinetischen Eigenschaften, letztlich also: wie schnell geht eine Bewegung.

Daraus kann die automatische Programmierung ASCO-NC  wirksame und korrekte Bearbeitungen generieren und der Programmierer wird in ASCO-NCi  notfalls darauf hingewiesen, wenn er Dinge machen will, die nicht möglich oder uneffektiv sind.

 

Für jede Maschine  wird in den Werkzeugdaten festgelegt, wie ein bestimmtes Werkzeug in welchen Materialien insbesondere in jeweils unterschiedlichen Materialdicken eingesetzt werden kann. Auch die Informationen über Werkzeuge werden systemweit benötigt, sowohl bei Einzelteilprogrammierung, beim Programmieren auf geschachtelter Tafel, bei der Hubzahlverfolgung  oder dem Verwendungsnachweis (in welchen Teilen wird es benutzt). Neben den rein werkzeugabhängigen Stammdaten wie Identnummer, Typ, Drehbarkeit etc. sind die (Werkstoff-)materialabhängigen Daten wichtig. Hier hat der Anwender Zugriff auf alle Werte, die letztlich die Qualität der Teile  bestimmen und er kann über von ihm festgelegte Dickenintervalle sehr feine Einstellungen vorgeben, die der Automatismus dann berücksichtigen wird.

Werkzeuge lassen sich (temporär) generell oder nur für den Automatismus sperren.

 

Jedes automatische Ergebnis kann der Anwender bis in die untersten Details der Maschinenmöglichkeiten interaktiv verändern.

Das Auto-Tooling ASCO-NC kann nicht nur vom Programmierer sondern von beliebiger Stelle oder von einem Event ausgelöst aufgerufen werden. Beim Import von Aufträgen kann gekoppelt werden, das ASCO-NC die Werkzeugbelegung für alle beauftragten Teile oder nur für die Teile, die noch nicht programmiert wurden, selbstständig automatisch durchführt.

ASCO arbeitet immer über programmierte Einzelteile. Damit ist für heutige Qualitätsvorschriften sichergestellt, dass ein Teil auf ein und derselben Maschine immer in gleicher Art und Weise gefertigt wird. Wenn das so programmierte Einzelteil (oder auch Teileprogramm) zum Fertigen freigegeben ist, lässt es sich beliebig mit anderen Teilen zusammen verschachteln. Dazu werden über die Selektion SEL  die Teile zusammengestellt, die mit einem Job abgearbeitet werden. Wenn explizit erlaubt, kann aber der Job und das Schachteln gleich hier beim Programmieren zusammengestellt und angestoßen werden.

Die Programmierung beginnt normalerweise mit dem Import einer bestehenden Zeichnung in einem der üblichen Formate. Aus der Zeichnung wird die Teilegeometrie ermittelt. Je nach Technologie  werden dann die Werkzeuge an oder auf dieser Geometrie platziert. Dieser Vorgang kann durch beliebige Aktionen ausgelöst werden, auch durch einen Programmierer.

Dieser ruft aus der Programmieroberfläche ASCO-NCi,  dazu das Auto-Tooling  auf, das die Werkzeuge automatisch platziert. Wie dieser Automatismus funktioniert, ist in Regelwerken  hinterlegt – die der Anwender beeinflussen kann. Das Auto-Tooling ASCO-NC  wird immer besser, wenn der Anwender sein Wissen über bestimmte Situationen einpflegt. Das Programm lernt  so die Arbeitsweise des Anwenders und wendet diese dann in Zukunft automatisch an. Alle Informationen, die während des Programmierens der Teile gewonnen werden, landen im Teileinformationssystem TIS.

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Neuigkeiten

Grenoble, Bremen – Juni 2017

ALMA und ASCO DATA schließen sich zu einer führenden Unternehmensgruppe der CAD/CAM-Software für die Blechbearbeitung in Deutschland zusammen.

Pressemitteilung ALMA-ASCO

 

 

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Die Experten der renommierten Publikation Blechnet haben im Rahmen eines CAD/CAM-Specials über ASCO DATA berichtet.
Den Artikel finden Sie hier.

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